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Pokal-Viertelfinale: Brukteria Dreierwalde – SC Halen 1:0 (0:0)
„Das war eine hervorragende Mannschaftsleistung“, lobte unser Trainer Reinhard Jansson nach dem Spiel seine Rumpfelf. Trotz der Niederlage gewann er dem Spiel viel Positives ab.
Nur dreizehn Feldspieler konnte er für unser erstes Pokalspiel in dieser Saison aufbieten. Defensiv gut organisiert, waren wir wie beim Punktspiel-Auftritt vor kurzem an gleicher Stelle die bessere Mannschaft. Insbesondere Andre Steinkamp und Kai Bülte hob der Coach heraus. Ganze zweimal musste Torhüter Leonard Klekamp im Laufe der 90 Minuten eingreifen. Trotzdem reichte es nicht zum Halbfinaleinzug, weil wir einmal mehr an unserer schwachen Chancenverwertung scheiterten. Beleg dafür, wie sehr die gastgebende Brukteria wiederholt in Not geriet war die „Einsatzfreude“ des Gegners. In vielen Situationen wusste sich Dreierwalde nur mit Ruppigkeiten zu behelfen und heimste sieben Gelbe Karten ein. Zweimal wandelten Gästeakteure am Rande de Platzverweises.
Unter dem Strich dürfen wir also unsere erste Viertelfinal-Teilnahme seit Jahren verbuchen, allerdings mit nur einem Spiel und ohne ein einziges Tor erzielt zu haben. Das Freilos in Runde 1 und der Rückzieher von Ibbenbüren Türkyiem Spor im Achtelfinale haben den Pokalwettbewerb für uns zu einer ziemlichen Farce werden lassen. Insofern ist es sicherlich gerecht, dass Dreierwalde nach den Siegen in Schale, bei VelpeSüd und gegen uns jetzt in der Vorschlussrunde steht. Dazu herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei Preußen Lengerich! Die Lengericher stehen nach einem 7:3-Sieg gegen Bezirksligist Westfalia Hopsten (!) in der Runde der letzten Vier! Die zweite Halbfinal-Partie bestreiten Schwarz-Weiß Esch und der Ibbenbürener SV.
SC Halen: Klekamp – Scholko (60. Stein), Tegelkamp, Gert – Ahlers (46. Fried), Steinkamp, Schrade, Bülte, Teetz, Jansson – Bettien
Tor: 1:0 (65.) |
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SC Halen – SV Dickenberg 5:2 (2:0)
Endlich ist der Knoten geplatzt. So oft waren wir bereits dicht dran am zweiten Saisonsieg. Doch seit dem 2:1-Heimerfolg gegen Ibbenbüren hatten wir uns oft genug selbst im Weg gestanden. Gegen Dickenberg jedoch sorgten wir sogar früh für klare Verhältnisse und das obwohl das Spiel alles andere als gut begann.
Schon in der Anfangsphase musste der zuletzt gut aufgelegte Danny Bülte raus. Das Knie streikte, wie sich mittlerweile herausgestellt hat ist das Außenband lädiert und zwingt Danny zu einer mehrwöchigen Pause. An dieser Stelle gute Besserung.
Der Ausfall war für den Rest unserer Mannschaft ein Fanal. Von Beginn an spielten wir Dickenberg unter unserem Ex-Trainer Ralf Krons an die Wand. Hilflos musste dieser mitansehen, wie wir Chance an Chance reihten. Nach zwanzig Minuten knackte Björn Jansson als Erster den Riegel der Gäste. Nur eine Minute später folgte dann der Auftritt von Bastian Schrade: Am gegnerischen Sechzehner wurde er schön freigespielt, versetzte seinen Gegenspieler mit zwei Körpertäuschungen und schoss zum 2:0 ein.
Mit ähnlich gutem Fokus starteten wir in die zweiten 45 Minuten. Nach einer guten Stunde hatten Björn Jansson und Matthias Beuke auf 4:0 erhöht. Damit war das Spiel entschieden. Die Gäste, als Meister unserer Parallelstaffel in der Kreisliga B im Sommer aufgestiegen, wehrten sich aber weiter und kamen immerhin noch zu zwei Ehrentreffern. Dazwischen war noch einmal Björn Jansson per Strafstoß zur Stelle und durfte sich als Hattrick-Schütze feiern lassen. Zuvor der flinke Alex Fried der Dickenberger Abwehr enteilt, der Gästekeeper kam zu spät und legte ihn. Mit diesem Sieg holen wir tief Luft im Tabellenkeller und fahren selbstbewusst am kommenden Sonntag nach Lienen.
SC Halen: Haufe – Scholko, Tegelkamp, Steinkamp – Ahlers, Schrade, Teetz (60. Zahn), Beuke, Jansson – D. Bülte (7. Fried), Bettien (60. Bülte)
Tore: 1:0 Jansson (28.), 2:0 Schrade (28.), 3:0 Jansson (57.), 4:0 Beuke (64.), 4:1 (75.), 5:1 (FE, 80.), 5:2 (86.) |
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Brukteria Dreierwalde – SC Halen 2:2 (2:1)
Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren? Diese Frage war nach dem 2:2 in Dreierwalde nicht leicht zu beantworten. Dass wir den Gegner phasenweise dominierten, gut Chancen vergaben, dämliche Gegentore kassierten und vor allem gegen Ende einige Male in der Defensive Glück hatten führte dazu, dass die meisten den Platz mit gemischten Gefühlen verließen.
Zu Beginn der Partie waren wir tonangebend. Dreierwalde hatte defensive alle Hände voll zu tun und brachte vorne nichts zu Stande. Trotzdem erzielten die Hausherren im ersten Durchgang zwei Treffer. Beim 0:1 segelte eine an sich harmlose Flanke in Richtung Strafraum. Doch der Ball „verhungerte“ praktisch in der Luft, als unser Torhüter Jens Haufe die Linie verließ, um ihn aufzunehmen. Zu allem Überfluss rutschte er auch noch aus und musste hilflos zusehen, wie ihn ein gegnerischer Stürmer umkurvte und einschob. Beim 0:2 senkte sich ein langer Flankenball über Haufe und seine Abwehr hinweg und erreichte einen Dreierwalder Akteur am zweiten Pfosten, der freistehend ins lange Eck traf.
Vorne vergaben wir gute Gelegenheiten. Negativer Höhepunkt war ein vergebener Strafstoß, den der schnelle Stefan Bettien herausgeholt hatte. Doch Björn Jansson entschied sich im letzten Moment für die rechte Ecke und scheiterte am Torwart. Kurz vor dem Seitenwechsel war es endlich soweit. Danny Bülte setzte den Ball zum Anschlusstor in die Maschen. Damit gab er das Signal für unsere stärkste Phase. Nach der Halbzeit ließen wir den Gastgeber nicht mehr aus dessen Hälfte und drückten auf den Ausgleich. Nach einer knappen Stunde war es soweit. Hannes Teetz setzte sich auf engstem Raum im Sechzehner durch und spitzelte den Ball ins Tor. Wer jetzt dachte, wir würden das Spiel vollends umbiegen, sah sich aber schnell getäuscht. Je mehr Gelegenheiten wir ausließen, desto fahriger wurde unser Spiel. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr kam Dreierwalde wieder zurück. So mussten wir in der Schlussminute tief durchatmen als ein Schuss von Brukteria nur ganz knapp unser Tor verfehlte. Unter dem Strich überwog am Ende aber die Enttäuschung, denn einig waren sich Alle darin, dass uns der Punkt nicht richtig weiterbringt. Am Sonntag starten wir einen neuen Anlauf Richtung zweiter Saisonsieg gegen Dickenberg.
SC Halen: Haufe – Scholko, K. Bülte, Tegelkamp - Schrade (70. Steinkamp), Fried, Teetz, Beuke, Jansson – D. Bülte, Bettien
Tore: 1:0 (7.), 2:0 (37.), 2:1 D. Bülte (42.), 2:2 Teetz (60.) |
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Sie haben fast Alle gegen uns gespielt. Während wir für unsere Vorstellung gegen Sarbeck einmal mehr viel Lob, aber keine Punkte einheimsten, war die Konkurrenz erfolgreich. So auch unser nächster Gegner Brukteria Dreierwalde, der überraschend in Mettingen 2:0 gewann. Für uns bedeuten die Erfolge der direkten Mitkonkurrenten mittlerweile den drittletzten Tabellenplatz. Dreierwalde ist inzwischen auf Rang 9 geklettert. Nach einem schwachen Start hat die Mannschaft aus den vergangenen vier Spielen 10 Punkte geholt und ist nebenbei auch noch ins Kreispokal-Viertelfinale eingezogen. Das führt zu dem lustigen Umstand, dass wir uns innerhalb von wenigen Tagen gleich zweimal gegenüberstehen. Denn am kommenden Donnerstag gastieren wir zum Pokalspiel noch mal in Dreierwalde. Mal sehen, wer anschließend noch lachen kann.
Dreierwalde spielt schon seit „Ewigkeiten“ in der Kreisliga A. Jahrelang war die Mannschaft stets für einen Mittelfeldplatz gut, zuletzt musste sie aber immer mehr um den Klassenerhalt kämpfen. In der jetzigen Verfassung könnte Brukteria an alte Zeiten wiederanknüpfen.
Brukteria Dreierwalde - SC Halen Anstoß: Sonntag, 15 Uhr |
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